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Übersicht
Lebendgebärenden Treffen in Fulda 2011
Frühjahrstreffen März
2010 in Fulda
Herbsttreffen September 2009
in Düsseldorf
Frühjahrsteffen März 2009 in
Fulda
9. Lebendgebärenden Treffen in Fulda
Der VDA-Arbeitskreis “Lebendgebärende Aquarienfische” führte am 26. März 2011, nach dem die AK - Mitglieder die obligatorische Arbeitskeisversammlung beendet hatten und im Vortragssaal viele Gäste versammelt waren, sein
9. Lebendgebärenden Treffen durch.
Die beiden Referenten, Dr. Vollrad Etzel und Dr. Henner Neuhaus, sie waren extra aus Cuxhaven angereist, hielten exzellente Vorträge.
Dr. Vollrad Etzel sprach über die Biotope, aus denen unsere Lebendgebärenden stammen und zeigte anhand von Dias, wie diese Biotope zu den verschiedenen Jahreszeiten aussehen.
Dabei wies er besonders auf die Sonneneinstrahlung und in diesem Zusammenhang auf die UV – Strahlung , denen besonders die Jungfische, die sich ja vorwiegend in flachen Uferzonen aufhalten, ausgesetzt sind, hin.
Er stellte die Frage, ob nicht auch diese intensive Sonneneinstrahlung, die wir ja in unseren Aquarien in der Regel nicht imitieren können, ein maßgebender Parameter für die gesunde Entwicklung der Fische sein könnte.
Dr. Henner Neuhaus begeisterte die anwesenden Aquarianer mit einer Power Point Präsentation, in der er wohl einmalige Bilder und Filmsequenzen über all die Plagegeister, die unseren Fischen das Leben schwer machen, zeigte.
Etwas erschrocken waren dann die Zuschauer, als Dr. Henner auch noch Bilder über mögliche Zoonosen zeigte.
Seinen Vortrag abschließend, wies er eindringlich darauf hin, neu erworbene Fische mindestens vier Wochen in einem Quarantänebecken zu beobachten, bevor sie in ein laufendes Aquarium eingesetzt werden und dass wir für die Gesunderhaltung der Fische in unseren Aquarien unbedingt darauf zu achten haben, dass die Fische so wenig Stress wie nur irgend möglich erfahren. Denn in fast allen Fällen ist Stress ein maßgebender und in der Regel auslösender Faktor, wenn Fische in den Aquarien erkranken.
Und damit auch der Aquarianer gesund bleibt, empfahl er uns die strikte Einhaltung von den ganz normalen Hygieneregeln wie z. B. Händewaschen.
Eine Maßnahme, die wohl nach diesem Vortrag jeder der Anwesenden konsequent beachten wird, zumindest so lange, wie er sich an die Bilder der möglichen Zoonosen erinnert.
Den Vorträgen schloss sich eine ausgedehnte Kaffeepause an, in der intensiv von dem Angebot gebrauch gemacht wurde, die Vortragenden weitergehend zu befragen und mit ihnen zu diskutieren.
Mit der traditionellen Versteigerung von mitgebrachten Pflanzen und Fischen, in der fast alle Goodeiden, Xiphos, Mollys und Guppys ( hauptsächlich Wildformen) neue Besitzer fanden, endete das 9. Lebendgebärenden-Treffen des VDA Arbeitskreises Lebendgebärende Aquarienfische.
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Frühjahrstreffen März
2010 in Fulda
Frühjahrstreffen im März 2010 in Fulda Hier geht es zur
Einladung und zur
Fotostrecke
Berichte folgen....
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Herbsttreffen September 2009 in
Düsseldorf
Das etwas andere
Herbsttreffen des VDA Arbeitskreises Lebendgebärende Aquarienfische im
Jahre 2009
Die Frage war: Wird das
angebotene Programm ein ausreichendes Interesse bei den Mitgliedern des
Arbeitskreises und dessen Freunden wecken können? Werden die
Aquarienfreunde wegen dieser Veranstaltung den, für viele doch recht
weiten Weg nach Düsseldorf auf sich nehmen? Um die Antwort gleich vorweg
zu nehmen: Ja, das Treffen wurde gut besucht, die Programmpunkte wurden
ausnahmslos positiv bewertet und was wohl das Wichtigste ist bzw. war:
Allen, dem Organisator Bernd Poßeckert, dem Referenten und den
Teilnehmern hat die Veranstaltung Spaß gemacht und lehrreich war sie zu
dem auch noch, – was will man also mehr?!
Doch von Anfang an: Der
harte Kern traf sich bereits am Freitagnachmittag, um das “Größte
Zoofachgeschäft der Welt“, Zoo Zajac, in Augenschein zu nehmen. Und am
Abend wurde bei griechischem Essen und Düsseldorfer Bier schon mal
kräftig gefachsimpelt. Am Samstag sollte es dann aber richtig losgehen.
Es begann mit einer
Führung hinter die Kulissen des Aqua –Zoos im Löbbecke Museum. Da sich
erwartungsgemäß eine ganze Reihe interessierter Aquarianer für diese
Veranstaltung zusammen fanden - und niemand vom Arbeitskreis hatte damit
eigentlich wirklich gerechnet - sowie der zeitliche Rahmen vorgegeben
war, wurde bereits im Vorfeld drei parallel ablaufende Führungen
organisiert und trug so erheblich dazu bei, dass das Herbsttreffen wie
geplant ablaufen konnte. Um all die Informationen, die von den äußerst
kompetenten Mitarbeitern während der Führung gegeben und an den
entsprechenden Objekten veranschaulicht wurden, wieder zu geben, müsste
eine kleine Broschüre verfasst werden. Womit gesagt sein soll, dass
schon allein dieser Veranstaltungspunkt die weiteste Anreise gelohnt
hätte.
Nach der Führung hinter
den Kulissen war noch etwas Zeit, die Aquarien, Terrarien und Vivarien
von der Besucherseite aus zu betrachten, bevor es dann zum Mittagessen
in das Tagungslokal ging. Nach dem Mittagessen berichtete Prof. Dr.
Greven in der ihm eigenen, unterhaltsamen und allgemein verständlichen
Art über seine Forschungen und Erkenntnisse, die er in Bezug auf die
Optimierung der Fortpflanzung beim Guppy gewonnen hat. Und da 2009 zum
“Darwin – Jahr“ erklärt worden war, zeigte er, was den Guppy betrifft,
ein paar Widersprüche bzw. Erweiterungen zur
Darwinschen Evolutionstheorie auf. Der Vortrag war mit
Anschauungsmaterial, was z.B. mit verschiedenen Mikroskopie-Techniken
gewonnen wurde, sowie mit Beobachtungen im eigenen Labor und aus der
wissenschaftlichen Fachliteratur sehr informativ aufgebaut. Auch dieser
Vortrag wäre und ist es wert, in einer Broschüre der aquaristischen
Öffentlichkeit zugängig gemacht zu werden.
Zum offiziellen Abschluss
des Herbsttreffens 2009 wurden dann, wie bei jedem Treffen des
Arbeitskreises, die mitgebrachten Fische und Pflanzen versteigert. Und wie
immer wurde es zum Versteigerungstermin durch die neu hinzugekommenen
Aquarianer, die mitsteigern wollen, etwas enger im Saal. Alle angebotenen
Fische und Pflanzen fanden neue Besitzer. Auch wenn die Gebote zum Teil weit
unter dem eigentlichen Wert der Fische und Pflanzen lagen, so hat die
Versteigerung doch dazu beigetragen, die Erhaltung einige recht selten
gewordenen Arten auf die Schultern von noch mehr engagierten Aquarianer zu
verteilen. Ein positiver Effekt, der nicht unterschätzt werden sollte und
der erneut beim 8. Lebendgebärendentreffen am Samstag, dem 13. März 2010 in
Fulda verstärkt werden könnte.
Reinhold Nickel und Udo
Wagenknecht
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Frühjahrsteffen März 2009 in
Fulda
Der
VDA-Arbeitskreis “Lebendgebärende Aquarienfische” führte am 21.03. seine
siebte Jahrestagung durch. Diesmal standen wieder Vorstandswahlen an.
Reinhold Nickel als Geschäftsführer und Dr. Wolf-Dieter Klix als
Schatzmeister wurden wiedergewählt. Günter Ellenberg gab nach
jahrelanger erfolgreicher Arbeit aus persönlichen Gründen den Vorsitz
ab. Er wird sich zukünftig zusammen mit Horst Kleine den Kontakten zu
ausländischen Partnerorganisationen und insbesondere dem Austausch von
Fachartikeln für die jeweiligen Magazine einschließlich der notwendigen
Übersetzungen kümmern. Zum neuen Vorsitzenden wurde das
Gründungsmitglied des Arbeitskreises Prof. Udo Wagenknecht gewählt.
Bernd Poßeckert wurde als Redakteur bestätigt und ist für den
Internetauftritt und das Magazin verantwortlich.
Die von ihm
schon umgesetzte Neugestaltung des Magazins wurde von allen begrüßt.
Um sicher zu
stellen, dass das Magazin auch künftig in der neuen Form erscheinen
kann, wurde beschlossen, ab 2010 den Mitgliedsbeitrag um 50 Cent im
Monat zu erhöhen.
Im fachlichen
Teil des Treffens gab es drei Vorträge. Zunächst stellte Gunter
Teichmann die Gattung Characodon vor. Der Vortrag war sehr anschaulich,
da er Informationen zu den Biotopen, die er teilweise selbst bereiste,
mit umfangreichen Hälterungs- und Zuchterfahrungen ergänzen konnte. Im
zweiten Vortrag fasste Prof. Udo Wagenknecht den Kenntnisstand zum
Yucatan-Schwertträger anhand umfangreicher Literaturrecherchen und
eigenen Erfahrungen zusammen. Die anschließende Diskussion zeigte, dass
auch Klassiker reges Interesse finden. Im dritten Vortrag berichtete
Dieter Bork in seiner gewohnt unterhaltsamen Art über eine Fangreise
nach Kolumbien, bei der er u.a. auf sehr interessante Mollies stieß.
Die
anschließende Versteigerung fand regen Zuspruch. Besonders groß war
diesmal das Angebot an Goodeiden, die auch fast alle Abnehmer fanden.
Durch den
guten Besuch der Veranstaltung stieß die genutzte Räumlichkeit zeitweise
an ihre Kapazitätsgrenzen. Durch organisatorische Umgestaltungen wird es
aber auch nächstes Jahr wieder möglich sein, das Treffen an gleicher
Stelle durchzuführen.
Dieter Kurpjuweit
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